Gebietsübergreifend

Einer der wesentlichsten
Vorteile ist der
übergreifende Charakter. Portale haben einen regionalen Bezug,
welcher es den Usern gestattet, mehrere Archive abzuprüfen.
Denn im Gegensatz zu Bibliotheken existiert eine Akte nur an einem
Ort und wird nur von einem Archiv bereit gestellt.

Aktuell unterscheiden wir drei
Ebenen von Portalen:

Europaweit:

Deutschlandweit:

Regionale Archivportale: u.a.

Kirchenarchive:

Damit werden User/innen
in die Lage versetzt, einfach zu Suchen was sie wollen, ohne auf die
archivische Zuständigkeit zu achten. Die
mangelnde Kenntnis der Zuständigkeit bei den Nutzern/innen
führt dazu, dass sich Nutzer/innen
mit den merkwürdigsten Wünschen an Archive wenden. Z.B. das sich
Nutzer/innen
an das Stadtarchiv Kiel wenden, um Akten über die Kriegsmarine
einsehen zu können.

Wenn
Nutzer/innen
dagegen auf Portalen recherchieren, erhöht sich die Chance, dass
sich die Nutzer auch an das richtige Archiv wenden.

Ein besonderen Platz nehmen dabei das Archivportal Europa und das
Archivportal-D ein, da in der deutschen Geschichte viele
Grenzverschiebungen durchgeführt wurden.

Medien übergreifend

Jeder Archivar/ jede Archivarin hat es
schon mal erlebt, dass sich Nutzer/innen mit der Frage nach „Sachen“
ins Archiv gewendet haben. In der weiteren Befragung stellt sich dann
meist heraus, dass die Nutzer/innen gar keine Ahnung haben, welchen
Medientyp sie suchen. Akten, Karten oder Pläne, Bilder, A/V-Medien?
Viele Nutzer/innen können sich da in einer mündlichen Beratung gar
nicht entscheiden.

Portale bieten hier ein Lösung an, da
in Portalen auch Digitalisate von Akten, Bildern, Karten etc.
verlinkt werden können. Dies erleichtert den Nutzer/innen die
Entscheidung.

Leichteres Sharing

In einer digitalen Gesellschaft
wie der unseren müssen Daten immer häufiger geteilt werden. Viele
Portale bieten Perma-Links an, mit welchen eine einzelne VZE mit den
entsprechenden Metadaten geteilt werden kann. So kann Beispielsweise
ein Dozent seinen Studenten/innen einen Perma-Link über eine Akte
Mailen oder in einem E-Learning-System hinterlegen. Die
Studenten/innen können sich auf diese Weise die Primärquelle ohne
erneute Rechercheanstrengungen im Archiv bestellen und auswerten.
Noch einfacher ist es, wenn für diese VZE Digitalisate verlinkt
sind.

Fazit

Archivportale sind für die
Archive eine wichtige Institution, um ihre Quellen und
Dienstleistungen in die Bevölkerung zu tragen. Daher sollte es zu
den Bestrebungen gehören, Archivportale in der Bevölkerung zusammen
mit den Archiven stärker publik zu machen. Mit den Archivportalen
haben wir Aggregate, mit
welchen wir die Nutzer/innen
erreichen können. Aber es
muss weiter forciert werden.

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