Am 1. und 2. März 2016 fand die 20. Tagung des Arbeitskreises “Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen”  an der Fachhochschule Potsdam. Zu dieser Tagung wurde unter dem Hashtag #auds2016 getwittert. Die FH Potsdam hatte dazu einen Twitter-Account erstellt (@auds2016). Die Tagung hatte fast 180 Teilnehmer aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich, Tschechien und Ungarn.

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Für nicht-twitternde Teilnehmer wurden Frage-Karten erstellt, um die Interaktion mit den Teilnehmern zu erhöhen.

Der Präsident der Fachhochschule Potsdam Prof. Dr. Binas begrüßte als Hausherr die Teilnehmer. In seiner Rede führte er u.a. die Paradoxie eines Archivs aus. Archivare bearbeiten etwas, damit es dann im Archiv verschwindet. Archivare können nicht darauf warten, dass die Bürger ins Archiv stolpern. Sie müssen ihre Aufgabe in die Gesellschaft tragen. Damit hatte Prof. Binas den richtigen Zeitpunkt getroffen, da noch in der selben Woche der 8. Tag der Archive statt fand. Die Tagung wird auf der Homepage des Staatsarchivs St. Gallen dokumentiert.

Anschließend begrüßte die designierte Dekanin des Fachbereichs 5 Informationswissenschaften der FH Potsdam, Prof. Dr. Katrin Schwarz, die Teilnehmer.

In folgenden gab es Vorträge über Werkzeuge und Projekte zur Bewertung und Erschließung von unstrukturierten Fileablagen, welche nicht nur in Nachlässen, sondern auch durchaus in staatlichen Verwaltungen vorkommen.

Im Anschluss folgten zwei Sektionen. Dabei widmete sich eine Sektion der Übernahme & Bewertung und eine den “kleinen Archiven”. 

Ein weiteres großes Thema nach den Sektionen waren Datenstandards. Besonders gehaltvoll war der Vortrag von Julia Krämer-Riedel und Peter Worm über “Digitale Archivierung von Personenstandsregistern. Umsetzung der Vorgaben des XÖV-Standards XPSR im Digitalen Archiv NRW”. Hierbei wurden nicht nur das technische Verfahren, sondern auch die rechtlichen Aspekte beleuchtet.

Ein anderer interessanter Vortrag war von Veronika Krauß von der Bauhaus-Universität Weimar über die Authentizität digitaler Objekte unter Formattransformationen. Hier werden mehrere technische Aspekte untersucht, mit welchem man die unverfälschte  Version eines digitalen Bildes nachweisen kann. An diesem Vortrag wurden auch offene Fragen an die Teilnehmer gestellt:

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Antworten auf die o. g. Fragen können an veronika.krauss@uni-weimar.de bzw. stefan.lucks@uni-weimar.de gerichtet werden.

Es folgten viele ähnlich Interessante Vorträge, u.a. über das TIFF-Format und Emulation als Alternative beim Computerspielemuseum Berlin.

Mein Eindruck von dieser Tagung war, dass hier ungeheuer viel Content vermittelt wurde. Um die vielen Informationen aufzunehmen, musste ich ein paar Bilder machen. Die gehaltvollsten habe ich bei Flickr hochgeladen.

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