Neue Lage


Facebook hat in dieser Woche in Deutschland die neuen Emoticons eingerichtet. Jetzt ist der Gefällt-mir-Button erweitert um die Reaktionen “Love”, “Haha”, “Wow”, “Traurig” und “Wut”.
Mittlerweile gibt es in Deutschland nicht nur Facebook-Account für den Privatgebrauch. Auch haben deutsche Archive wie das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, das LWL-Archivamt, mehrere Stadtarchive (Lippstadt, Speyer, München, Amberg, Erfurt, Magdeburg u.v.m.), das Universitätsarchiv Leipzig und das Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland einen Facebook-Account (Womit der Kreis bzw. die Rundreise durch die Facbooklandschaft in Deutschland wieder geschlossen wäre).

Was Ändert sich mit diesen neuen Emoticons? 


Für die Archive, die diese Reaktionen nicht aufzeichnen, ändert sich primär nicht viel. Die Ergebnisse bzw. Reaktionen können differenziert wahrgenommen werden. Die Follower können jetzt auch negative Meinungen äußern. Auch können verschiedene Abstufungen aufgezeigt werden.
So gesehen ist es für Archive ein Vorteil. Das Phänomen, dass User nur sehen und nicht Liken bzw. nur Liken, wird dadurch verändert. Durch die differenzierte Art des Likens werden die Follower animiert, zu reagieren.
Die bisherige Reaktion war “Like”- bei gefallen, kein “Like” war alles andere. Eine große Zahl von Followern neigen dazu, eine der beiden o. g. Reaktionen zu tätigen. Zu Kommentaren lassen sich diese oft nicht bewegen – sei es aus Furcht, Unlust oder beginnendem Desinteresse.
Daher sind die neuen Emoticons eine angenehme Möglichkeit, andere Reaktionen als “Gefällt mir” oder “Gefällt mir nicht” hervor zu Rufen.

Wie soll man das Auswerten?

Die Archive, die die Reaktionen auswerten, sollten die Emoticons in Oberkategorien aufteilen, um so die Reaktionen definitiv zu klassifizieren und einzuordnen.
Vorschlag:
“Gefällt mir”, “Love” = Zustimmung bzw. Gefallen.
“Haha”, “Wow” = Kenntnisnahme.
“Traurig”, “Wut” = Definitive Ablehnung des Inhaltes.

Fazit

In der abschließenden Betrachtung lässt sich sagen, dass die neuen Emoticons die Follower dazu animieren, mehr Reaktionen zu zeigen. Während Kommentare durchaus selten sind, können mit den Emoticons zumindest differenzierte Meinungen und Tendenzen hervorrufen. Jetzt sind die Autoren der Beiträge weiter gefragt, interessante Posts zu erstellen und darin Fragen zu stellen und Aufrufe einzubringen, um die Follower dazu zu bringen, ihren Senf dazu zugeben.

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