Am 4. Dezember 2015 hielt Karoline Döring (@karolinedoering)
einen Vortrag über das erste deutsche BarCamp für Geschichte, das #histocamp.

Dies ist eine ganz andere Art, eine Konferenz abzuhalten –
frei von Rahmenthemen und Beschränkungen. Und vor allem treffen sich alle
Teilnehmer auf gleicher Augenhöhe. Eine der Grundregeln lautet, dass sich alle
Teilnehmer/Innen duzen!

Auch dürfen keine Präsentationen Vorbereitet werden, keine
Vorträge abgelesen werden. Das reine Fachwissen soll in der Session vorgetragen
und Diskutiert werden. So ein BarCamp lebt von der Interaktion! Und hier sind
alle Willkommen, die

sich für das Camp interessieren. Es existieren keine
spezifischen Zielgruppen. Hierzu führte Frau Döring aus, wie so ein BarCamp
abläuft.

  1. Die Vorstellungsrunde. Wie in jeder Tagung muss sich
    jeder Teilnehmer/Innen  Vorstellen. Die
    Vorstellung wird allerdings kurz gehalten, da alle Teilnehmer/Innen drei
    #-Wörter bekommen. Diese Inhalte müssen sie kurz im Plenum vorbringen.
  2. Im Anschluss folgt die Sessionplanung. Jede/r
    Teilnehmer/Innen stellt ein Thema vor, welches er/sie in eine Session behandeln
    möchte. Es folgt eine Abstimmung. Die Ergebnisse werden an ein Board geheftet
    und anschließend folgt die Koordinierung. Hier werden die Aufteilung der Räume und der
    zeitliche Rahmen festgelegt.
  3. Die Sessions sind individuelle, kleine Workshops. Eine
    Session dauert 45-60 min. Es sind mehrere Sessionrunden möglich.
  4. Im Anschluss erfolgt eine Feedbackrunde im Plenum. Hier
    werden Feedbacks über das BarCamp an sich und die einzelnen Sessions gegeben
    und die Ergebnisse vorgestellt.

Wie oben bereits erwähnt, lebt so ein BarCamp von Interaktion
– nicht nur von verbaler. Bloggen, Twittern, Sharen usw. sind ausdrücklich
erwünscht. Daher sollte im Sessionplan gleich die @, Accounts usw. eingetragen
werden, damit die

Suche nach den Teilnehmer/Innen unkompliziert bleibt. Die
Mediale Begleitung, z.B. durch einen BarCamp-Blog und Hashtag ist unerlässlich,
da ein BarCamp von Partizipation und Kollaboration lebt. Deshalb sind dort alle
Willkommen, die sich dafür interessieren. Ein BarCamp darf keine
Pflichtveranstaltung sein.

Auch wenn es keine Rahmenthemen gibt, bleibt für den
Veranstalter genug zu tun. Es gibt bestimmte Rahmenbedingungen, welche ein
BarCamp zu erfüllen hat:

  • Infrastruktur (WLAN, Räume, Technik)
  • Verpflegung
  • Werbung
  • Taschen, T-Shirts
  • Gimmicks

 Weitere Informationen zum BarCamp allgemein auf:
http://barcamp.org.

 Während des Vortrages von Karoline Döring wurde lebhaft
getwittert. In der Abschlussdiskussion wurde bereits an ein ArchiCamp im Rahmen bzw. als Teil der Tagung Offene Archive 2.3 gedacht, z.B. um die Workshops neu zu gestalten. 

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